
Omega · 1957
Speedmaster
Gebaut für Rennfahrer, berühmt geworden auf dem Mond: Der Chronograph mit der Tachymeter-Lünette ist eine der bekanntesten Uhren der Welt.
Grosse Luxusmarken · seit 1848
Aus einer kleinen Werkstatt in La Chaux-de-Fonds wurde eine der bekanntesten Uhrenmarken der Welt: Zeitnehmer der Olympischen Spiele, Uhr der Mondlandung und Begleiter von James Bond.

1848 eröffnete der 23-jährige Louis Brandt in La Chaux-de-Fonds eine kleine Werkstatt. Er setzte Taschenuhren aus Teilen zusammen, die ihm Handwerker aus der Region lieferten, und verkaufte sie.
Nach seinem Tod 1879 führten seine Söhne Louis-Paul und César Brandt das Geschäft weiter. 1880 verlegten sie die Produktion nach Biel, wo Omega bis heute seinen Sitz hat.

1894 brachten die Brüder Brandt ein neues Uhrwerk heraus: das Kaliber «Omega», benannt nach dem letzten Buchstaben des griechischen Alphabets – laut Omega als Zeichen für höchste Vollendung. Das Werk wurde so erfolgreich, dass die Firma 1903 selbst den Namen Omega annahm.
1932 übernahm Omega an den Olympischen Spielen von Los Angeles erstmals die gesamte Zeitmessung. Laut eigener Zählung war Omega seither über 30-mal offizieller Zeitnehmer der Spiele.
1930 schloss sich Omega mit Tissot zur Gesellschaft SSIH zusammen. In der Krise der Schweizer Uhrenindustrie fusionierte die SSIH 1983 mit der ASUAG; daraus entstand der Konzern, der seit 1998 Swatch Group heisst und zu dem Omega bis heute gehört.
1948, zum 100-jährigen Bestehen, lancierte Omega die Seamaster. 1957 folgte die Speedmaster, die als Mondlandungs-Uhr berühmt wurde. Seit dem Film «GoldenEye» von 1995 trägt James Bond eine Seamaster.
1999 stellte Omega Serienuhren mit der Co-Axial-Hemmung des englischen Uhrmachers George Daniels vor. Seit 2015 lässt die Marke viele Uhren zusätzlich vom Eidgenössischen Institut für Metrologie (METAS) als «Master Chronometer» prüfen – unter anderem auf Ganggenauigkeit und auf Widerstand gegen Magnetfelder von 15'000 Gauss.


Omega · 1957
Gebaut für Rennfahrer, berühmt geworden auf dem Mond: Der Chronograph mit der Tachymeter-Lünette ist eine der bekanntesten Uhren der Welt.

Omega · 1948
Gestartet als wasserdichte Alltagsuhr, berühmt geworden als Taucheruhr: Die Seamaster gilt als die am längsten gebaute Modellfamilie von Omega und begleitet James Bond seit 1995.
1957 · Chronograph (Uhr mit Stoppfunktion)
1957 als Chronograph für den Sport vorgestellt. Die NASA wählte sie für ihre Astronauten, und Buzz Aldrin trug sie 1969 auf dem Mond; seither heisst sie «Moonwatch». Auch die heutige Moonwatch wird von Hand aufgezogen.
1948 · Taucher- und Alltagsuhr
Zum 100-Jahr-Jubiläum der Firma 1948 eingeführt: eine schlichte, wasserdichte Dreizeigeruhr, die Omegas Erfahrung mit Militäruhren auf zivile Träger übertrug. Heute ist Seamaster der Sammelname für mehrere Linien; seit dem Film «GoldenEye» (1995) trägt James Bond eine Seamaster.
1957 · Professionelle Taucheruhr
1957 als Taucheruhr für Fachleute veröffentlicht; von 1967 bis 1971 wurde sie an britische Streitkräfte abgegeben. Ihr Look lebt in modernen Taucheruhren der Marke weiter.
1993 · Taucheruhr
Die Taucheruhr von 1993 ist bis 300 Meter wasserdicht. 1995 trug Pierce Brosnan als James Bond in «GoldenEye» das Modell Seamaster Professional Diver 300M Quartz.
2002 · Elegante Sportuhr
Eine Seamaster ohne drehbare Lünette, bis 150 Meter wasserdicht und damit keine Taucheruhr. Sie ist sportlich und zugleich eleganter als die Taucher der Familie.
2005 · Profi-Taucheruhr
Die professionelle Taucheruhr der Seamaster-Familie ist bis 600 Meter wasserdicht.
1952 · Eleganzuhr
Seit 1952 gebaut und seither durchgehend im Programm. Typisch ist seit den 1980er-Jahren die feste Lünette mit römischen Ziffern, bei der III und IX fehlen: An ihrer Stelle sitzen vier polierte Krallen.
1957 · Antimagnetische Uhr
Die erste Railmaster erschien 1957, im selben Jahr wie die Seamaster 300: eine Uhr mit Schutz gegen Magnetfelder.
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Für Sammler · erscheint 2027
Grégoire Rossier, Anthony Marquié · 2027 · Englisch · 380 Seiten
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Stand: 25.10.2026